Zum Inhalt springen

Die besten 5 Filme 2026 bisher: Diese Highlights lohnen sich wirklich

Geschrieben von Alba Aliti

Zuletzt aktualisiert am

© 2026 Focus Features

Das erste Halbjahr ist vorbei, und 2026 hat bereits eine lange Reihe von Filmen hervorgebracht, die im Kino überzeugen konnten. Damit du dich nicht durch unzählige Neuerscheinungen, Trailer und Kritiken arbeiten musst, haben wir fünf Titel ausgewählt, die bisher besonders herausstechen.

Die Auswahl reicht von großer Science-Fiction über psychologischen Horror bis zu kompromisslosem Martial-Arts-Kino. Doch welcher Film lohnt sich wirklich und welcher passt am besten zu deinem Geschmack? Für unsere Auswahl haben wir Kritiken, Publikumsreaktionen und eigene Eindrücke ausgewertet.

5. 28 Years Later: The Bone Temple

  • Handlung: Nach den Ereignissen von 28 Years Later gerät Spike in die Gewalt des fanatischen Jimmy und seiner Gruppe. Gleichzeitig geht Dr. Kelson eine unerwartete Verbindung ein, deren Folgen die Zukunft der Überlebenden verändern könnten.
  • Analyse: The Bone Temple erweitert die Welt des Vorgängers, schlägt dabei aber eine deutlich konzentriertere und ungewöhnlichere Richtung ein. Regisseurin Nia DaCosta verbindet brutalen Endzeit-Horror gekonnt mit schwarzem Humor, bizarren Einfällen und überraschend emotionalen Momenten. Besonders stark ist Ralph Fiennes als Dr. Kelson. Seine Figur wirkt jederzeit unberechenbar, ohne völlig ins Übertriebene abzurutschen. Genau diese Mischung aus Wahnsinn und Menschlichkeit macht den Film interessanter als eine gewöhnliche Zombie-Fortsetzung. Für viele dürfte er sogar stärker sein als 28 Years Later.
  • Für wen geeignet? Den Vorgänger sollte man vorher gesehen haben, da wichtige Figuren und Entwicklungen direkt übernommen werden. Außerdem muss man auf deutliche Gewalt, verstörende Szenen und einige sehr eigenwillige Ideen vorbereitet sein. Wer ungewöhnlichen Endzeit-Horror mag, bekommt eine der mutigeren Fortsetzungen des Jahres.

Hier geht’s zum offiziellen Trailer von 28 Years Later: The Bone Temple:

4. Send Help

  • Handlung: Nach einem Flugzeugabsturz stranden eine Angestellte und ihr unausstehlicher Chef als einzige Überlebende auf einer einsamen Insel. Um gerettet zu werden, müssten sie ihre alten Konflikte überwinden. Stattdessen entwickelt sich zwischen ihnen ein immer gefährlicherer psychologischer Machtkampf.
  • Analyse: Zunächst klingt das nach einem klassischen Survival-Thriller. Send Help geht jedoch weit über den üblichen Kampf gegen Hunger, Wetter und Isolation hinaus. Die Spannung entsteht durch die ständig wechselnden Kräfteverhältnisse zwischen den beiden Figuren. Dadurch verschieben sich auch die Sympathien des Publikums immer wieder. Regisseur Sam Raimi kombiniert diese psychologische Anspannung mit grotesken Nahaufnahmen, schwarzem Humor und plötzlichen Gewaltausbrüchen. Auch das Ende entscheidet sich gegen eine einfache oder bequeme Lösung.
  • Für wen geeignet? Send Help eignet sich besonders für Fans von Survival-Thrillern, schwarzem Humor und moralisch ambivalenten Figuren. Wer Blut, Ekel und bewusst unangenehme Szenen vermeiden möchte, sollte vielleicht lieber einen anderen Film wählen.

Hier geht’s zum offiziellen Trailer von Send Help:

3. The Furious

  • Handlung: Ein stummer Vater macht sich auf die Suche nach seiner entführten Tochter. Unterstützung erhält er von einem Journalisten, der ebenfalls gegen das verantwortliche Verbrechersyndikat vorgeht. Die Handlung erinnert stellenweise an Taken, dient aber vor allem als Grundlage für eine lange Reihe spektakulärer Kämpfe.
  • Analyse: Regisseur und Action-Choreograf Kenji Tanigaki inszeniert Kämpfe, die Körpergewicht, Gleichgewicht und Umgebung ungewöhnlich stark einbeziehen. Unterstützt wird das durch eine hervorragende Kameraarbeit. Die Geschichte von The Furious ist zwar simpel, die handwerkliche Umsetzung der Kämpfe gehört aber zum Besten, was das Action-Kino in diesem Jahr zu bieten hat.
  • Für wen geeignet? Wer Martial-Arts-Filme wie The Raid oder die frühen John Wick-Teile liebt, kommt an The Furious nicht vorbei. Zuschauer, die eine komplexe Handlung erwarten, werden dagegen weniger bekommen.

Hier geht’s zum offiziellen Trailer von The Furious:

2. Obsession – Du sollst mich lieben

  • Handlung: Bear ist heimlich in seine Freundin Nikki verliebt. Durch einen übernatürlichen Wunsch erreicht er, dass sie seine Gefühle erwidert. Aus romantischer Zuneigung entwickelt sich jedoch schnell eine zerstörerische Besessenheit.
  • Analyse: Geschichten über Wünsche, die sich gegen Menschen wenden, sind nicht neu. Obsession holt aus dieser vertrauten Ausgangsidee jedoch erstaunlich viel heraus. Besonders spannend ist der psychologische Kern des Films. Wann wird unerwiderte Liebe zu reinem Besitzdenken? Wie frei kann ein Mensch handeln, dessen Gefühle künstlich erzeugt wurden? Und ab wann wird das vermeintliche Opfer selbst zum Täter? Viele beiläufige Aussagen gewinnen im Rückblick eine völlig neue Bedeutung. Dadurch bietet die Geschichte trotz ihrer einfachen Grundidee viel Raum für Diskussionen. Der Aufbau des Films wirkt stellenweise zwar etwas sperrig, seine eigentliche Wirkung entfaltet der Film jedoch erst nach dem Abspann. Manche Szenen bleiben hängen und erscheinen im Rückblick ganz anders als beim ersten Ansehen.
  • Für wen geeignet? Obsession passt perfekt zu Zuschauern, die psychologischen Horror mit moralischen Grauzonen mögen. Wer schnelle Jumpscares und ein hohes Erzähltempo erwartet, könnte den Film allerdings als zu ruhig empfinden.

Hier geht’s zum offiziellen Trailer von Obsession:

1. Der Astronaut – Project Hail Mary

  • Handlung: Der Wissenschaftslehrer Ryland Grace erwacht allein auf einem Raumschiff und kann sich zunächst weder an seine Identität noch an seine Mission erinnern. Schrittweise erkennt er, dass er ein wissenschaftliches Rätsel lösen muss, von dem das Überleben der gesamten Menschheit abhängt. Eine unerwartete Begegnung verändert jedoch den gesamten Verlauf seiner Reise. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andy Weir.
  • Analyse: Project Hail Mary zeigt, wie ein moderner Blockbuster aussehen kann. Der Film besitzt spektakuläre Bilder, Spannung und Humor, bleibt dabei aber immer nah an seinen Figuren. Wissenschaftliche Probleme werden verständlich erklärt, ohne das Publikum zu überfordern. Das emotionale Zentrum bildet eine unerwartete Freundschaft, die die Rettungsmission in eine berührende Geschichte über Vertrauen und Verantwortung verwandelt. Gerade diese Beziehung gibt dem Film mehr Herz, als man zu Beginn vermuten würde. Ryan Gosling passt mit seinem natürlichen Humor perfekt in die Hauptrolle. Project Hail Mary verbindet klassische Science-Fiction mit großem Blockbusterkino und einer Geschichte, die man nach dem Abspann nicht sofort vergisst. Der Film unterhält, berührt und nimmt sein Publikum ernst. Genau deshalb steht er für uns verdient auf Platz eins.
  • Für wen geeignet? Der Film ist ideal für Zuschauer, die Science-Fiction, große Abenteuer und emotionale Geschichten mögen. Einzelne wissenschaftliche Lösungswege nehmen etwas Zeit ein, bleiben aber ein wichtiger Teil seiner besonderen Wirkung.

Hier geht’s zum offiziellen Trailer von Project Hail Mary:

Welcher Film lohnt sich für wen?

Project Hail Mary ist die beste Wahl für einen unterhaltsamen Filmabend mit großem Blockbustergefühl. Wer psychologischen Horror und Diskussionen über die Figuren sucht, sollte zu Obsession greifen. Actionfans sollten The Furious nicht verpassen.

Send Help bietet den stärksten Mix aus schwarzem Humor und psychologischem Machtkampf. The Bone Temple ist die richtige Wahl für Zuschauer, die brutalen und ungewöhnlichen Endzeit-Horror mögen.

Die bisherigen Höhepunkte des Jahres zeigen vor allem, wie unterschiedlich ein guter Film aussehen kann. Einige überzeugen mit großen Bildern, andere mit starken Figuren oder perfekt inszenierter Action. Entscheidend ist, dass eine Idee konsequent umgesetzt wird und auch nach dem Abspann noch etwas zurückbleibt.

Über den Autor

61 Artikel

Alba Aliti

Ich schreibe für Themenblick Artikel über Gaming, Wissen, Freizeit, Filme & Serien und Sport. Ich lese gerne, beschäftige mich mit unterschiedlichen Themen und mag es, Dinge so zu erklären, dass sie schnell verständlich werden. Gute Artikel sollten nämlich nicht nur informieren, sondern auch angenehm zu lesen sein.

Offene Diskussion

Diskussion starten

Mitdiskutieren

Teilen Sie Kontext, Korrekturen und durchdachte Perspektiven. Bleiben Sie hilfreich, konkret und respektvoll.

Ihre Perspektive hinzufügen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.